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Autor Thema: Begriffserklärung gewünscht!!!  (Gelesen 338 mal)
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mvwein
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« am: 23, Mai, 2009, 07:11:49 »

Hallo! 
Wer , bestimmt von den südlichen Mitgliedern, kann mir mal den Unterschied zwischen Straußenwirtschaft, Heckenwirtschaft und Besenwirtschaft erklären? Was es ist weiss ich, bloß nicht warum das überall unterschiedlich heisst.
Gruß und Danke Torsten
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Torsten Rahn
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« Antworten #1 am: 23, Mai, 2009, 10:38:46 »

Hallo Torsten,
Eine Straussenwirtschaft und eine Besenwirtschaft, oder ein Buschenausschank ist das Selbe. Der Buschenausschank kommt meines Wissens aus Oesterrreich, dort hat man einen "Buschen" (Reissigbueschel) an das Haus gehaengt, bei uns einen Reissigbesen, um zu zeigen, dass man Wein ausschenkt. In anderen Gegenden wurde dieser Besen mit Baendern geschmueckt und als "Straussen" bezeichnet. All diese Betriebe duerfen nur einen gewissen Zeitraum im Jahr geoeffnet sein und duerfen nur eigene Erzeugnisse (Wein oder Apfelwein / Most und Speisen) an ihre Gaeste abgeben. Der Grund ist, dass die Faesser fuer die neue Ernte leer werden. Es betrifft also nur Betriebe, die ihre Ernte (Wein) selbst vermarkten, nicht Mitglieder von Genossenschaften!
Auf einen guten Schluck in einem Besen, den ich hier (ich bin in Sibirien / Nowosibirsk), leider nicht finden werde
Gruss
Guenter
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Günter
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mvwein
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« Antworten #2 am: 23, Mai, 2009, 13:03:24 »

Danke für deine Antwort.
Aber für mich riecht diese geschäftspraxis stark nach Schwarzgastronomie. Sicherlich ist es eine Traditio, aber ich wüßte nicht das das Gesetz eine Ausnahme diesbezüglich macht. Schließlich verkaufen dies Winzer den Ausschank ja nur für eine bestimmte Zeit. Und meines Wissens nach holt sich dafür keiner ein Gewerbeschein Oder irre ich mich da?
Gruß nach Russland
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Torsten Rahn
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« Antworten #3 am: 23, Mai, 2009, 13:36:05 »

Hallo Torsten,
diese Art von Direktvermarktung geht ueber das Landwirtschaftsamt des Kreises und ist KEINE Gastronomie, die ueber das Gewerbeamt laeuft. Natuerlich gibt es "Zwitter", sie haben eine normnale Konzession, oeffnen aber nur als Besenwirtschaft und koennen dadurch auch pommes aus der Tuete und Bier verkaufen. Eine "reine" Besenwirtschaft wird in den privaten Raeumen (Wohnzimmer) oder Scheune, Garage..., mit einfachen Sitzgelegenheiten abgehalten und es duerfen auch nur einfache Speisen aus eigener Produktion (Selbstgeschlachtetes mit Kaut und Brot oder Kartoffeln, Kartoffelsalat mit Bratwurst ....) gegeben werden. Somit soll eben der Wettbewerb zur Gastronomie minimiert werden.
Ist es ein "Zwitter", so steht die Gastronomie diesem gastronomischen Kollegen machtlos gegenueber. Konzession ist Konzession und und wenn man auf der Nostalgiewelle oder wie man es nennen moechte, schwimmt
schoenes Wochenende
Guenter
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Günter
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