Artikel zum Thema: Statistiken
25 Artikel (3 Seiten, 10 Artikel pro Seite)
6% mehr Gästeübernachtungen im März 2010
Wiesbaden (ots) - Im März 2010 wurden nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Deutschland 24,5 Millionen Gästeübernachtungen in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen gezählt. Damit stieg die Anzahl der Übernachtungen gegenüber März 2009 um 6%. Auf inländische Gäste entfielen im März 2010 rund 20,8 Millionen Übernachtungen (+ 5%) und auf Gäste aus dem Ausland 3,7 Millionen (+ 8%).
Differenziert nach Betriebsarten nahm die Zahl der Übernachtungen im März 2010 gegenüber März 2009 in der Hotellerie um 5% auf 15,6 Millionen zu. Auch die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken konnten einen Zuwachs verbuchen, und zwar um 2% auf 3,9 Millionen Übernachtungen. Die Zahl der Übernachtungen in den übrigen Betriebsarten stieg überdurchschnittlich um 11% auf 5,0 Millionen. Bei diesen handelt es sich überwiegend um Ferienunterkünfte, wie zum Beispiel Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime und um Campingplätze.
Die Übernachtungszahlen in Großstädten mit 100 000 und mehr Einwohnern stiegen im März 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9% auf 8,0 Millionen. In Gemeinden mit weniger als 100 000 Einwohnern nahm die Zahl der Übernachtungen um 4% auf 16,5 Millionen zu.
Im ersten Quartal 2010 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum ersten Quartal 2009 um 3% auf 64,6 Millionen. Davon entfielen 54,4 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+ 2%) und 10,2 Millionen auf ausländische Gäste (+ 6%).
Detaillierte Informationen sind in circa 14 Tagen online beim Publikationsservice von Destatis unter www.destatis.de/publikationen (Suchbegriff: Tourismus) kostenlos erhältlich.
Eine zusätzliche Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte gibt:
Thomas Popperl Telefon: (0611) 75-4851, E-Mail:
tourismus@destatis.de
Bierumsatz nach langer Durststrecke im 1.Quartal erstmals wieder gestiegen

Der Bierabsatz in Deutschland ist im ersten Quartal 2010 gestiegen: Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben in diesem Zeitraum die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager rund 20,9 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Das waren 0,2 Millionen Hektoliter oder 1,1% mehr als im ersten Quartal 2009. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.
Biermischungen - Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen - machten im ersten Quartal 2010 mit 0,7 Millionen Hektolitern 3,2% des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem ersten Quartal 2009 wurden 0,6% mehr abgesetzt.
85,5% des gesamten Bierabsatzes waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Die versteuerte Menge stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2009 um 0,2% auf 17,9 Millionen Hektoliter. Steuerfrei (Exporte und Haustrunk) wurden 3,0 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt (+ 6,9%). Davon gingen 2,2 Millionen Hektoliter (+ 1,1%) in EU-Länder, 0,8 Millionen Hektoliter (+ 27,3%) in Drittländer und 0,04 Millionen Hektoliter (- 5,2%) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.
Was Hotelgäste besonders häufig kritisieren
Trustyou.com, das Meta-Bewertungsportal für Hotels hat mehr als eine halbe Million Gästemeinungen zu Hotelaufenthalten unter die Lupe genommen und analysiert. Die gute Nachricht vorweg: Auch wenn Internet-Kritiken gefürchtet sind, mehr als 80 Prozent der abgegebenen Bewertungen auf Portalen wie HRS, Tripadvisor oder Holidaycheck sind positiv, nur 13 Prozent tatsächlich negativ.
Die schlechte Nachricht: negative Bewertungen wirken vier mal so stark wie positive. "Aus diesem Grund sollten Hoteliers unbedingt darauf achten, Beanstandungen der Gäste möglichst schnell in den Griff zu bekommen und somit kritische Stimmen in den Hotelbewertungen zukünftig zu vermeiden", so der Tipp von trustyou.com.
Was an 1. Stelle negativ bewertet wird, sind die Hotelzimmer. Fast 30 Prozent aller Internetbewertungen zu Hotelzimmern sind negativ. Häufige Kritikpunkte sind zu kleine Zimmer, zu kleine Bäder, unbequeme Betten, schlechte Aussicht und zu kleine oder fehlende Handtücher. Meckerfaktor Nummer zwei ist das Essen in Hotels: In 15 Prozent aller Gästebewertungen zum Thema Essen schimpft man über die Qualität der Verpflegung. Das meiste Lob hingegen erntet der Service in Hotels gefolgt von der guten Lage eines Hotels. Weniger als zehn Prozent äußern sich hier negativ.
Interessant ist auch, dass sehr viele Gäste nicht nur eine Benotung abgeben, in dem sie ihren Hotelaufenthalt mit Punkten bewerten, sondern dass knapp die Hälfte der Gäste auch eine Bewertung in Form eines Fließtextes abgibt. trustyou.com hat auch die Kommentare untersucht. Dazu wurden die Kommentare bestimmten Oberbegriffen zugeordnet. Heraus kam, dass vor allem Zimmer, Service, Lage und Essen besonders häufig kommentiert werden. Tipp von trustyou.com: "Hoteliers sollten daran denken, dass Meinungen über die Qualität von Zimmer, Service, Lage und Essen von den Gästen besonders gerne abgegeben werden. Wer hier mit seinem Angebot überzeugen kann, wird im Web 2.0 auch weiterempfohlen."
Weitere interessante Resultate zum Thema Gästebewertungen hat trustyou.com in einem News-Blog zusammengestellt:
www.trustyou.com/news/blog
Hier der Link dazu:
http://www.gastronomie-report.de/gastro/index.php?StoryID=5687
Nur jeder neunter Mitarbeiter ist betrieblich engagiert!!!
11 Prozent
der deutschen Arbeitnehmer engagieren sich in ihrem Unternehmen, bringen sich aus freien Stücken für ihr Unternehmen ein und verrichten ihre Arbeit mit vollem Einsatz.
66 Prozentmachen ‚Dienst nach Vorschrift’ und fühlen sich ihrem Unternehmen emotional kaum verbunden.
23 Prozentder Arbeitnehmer haben ihren Job satt und innerlich bereits gekündigt.
Dies ist das Ergebnis des
Gallup Engagement Index 2009, der am 30. März von dem Beratungsunternehmen veröffentlicht und zu dem im September und Oktober 2009 rund 500 Arbeitnehmer ab 18 Jahren in Deutschland telefonisch interviewt wurden.
Lediglich 11 Prozent der Befragten weisen eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber auf. Diese Personen werden innerlich angetrieben, Tag für Tag Spitzenleistung zu erbringen und alles für den Erfolg des Unternehmens zu geben. Die meisten Beschäftigten - nämlich 66 Prozent - sind gering an ihr Unternehmen gebunden und machen Dienst nach Vorschrift.
„Die Folge ist ein Verhalten, das zu Lasten der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Arbeitgebers geht", erklärt Marco Nink, Strategic Consultant bei Gallup Deutschland.
Auch die volkswirtschaftlichen Einbußen durch diese Resignation am Arbeitsplatz sind erheblich: Sie belaufen sich auf eine Summe zwischen 92,3 und 121,5 Milliarden Euro.
„Gegenüber dem Vorjahr hat sich keine der drei Bindungsgruppen signifikant verändert", erläutert Marco Nink. Der Anteil der Mitarbeiter mit hoher emotionaler Bindung lag im Jahr 2008 bei 13 Prozent. 67 Prozent der Beschäftigten wiesen eine geringe, 20 Prozent keinerlei emotionale Bindung auf.
Diese Zahlen zeigen auch, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise kaum Auswirkungen auf das Engagement und die Motivation der Arbeitnehmer in Deutschland hat. Nink weiter: „Die Vermutung liegt nahe, dass sich die Arbeitnehmer stärker einbringen und motivierter sind, wenn sich die wirtschaftlichen Daten eintrüben und die Angst vor Arbeitslosigkeit wächst. Diese Annahme ist aber - auch mit Blick auf die vergangenen Jahre - falsch."
Gallup erhebt den Engagement Index seit 2001. Die Werte der einzelnen Bindungsgruppen sind in diesem Zeitraum - unabhängig von der konjunkturellen Lage - weitgehend gleich geblieben.
Die Gründe für die niedrige Mitarbeiterbindung sind laut Marco Nink vor allem hausgemacht und gehen auf Defizite in der Personalführung zurück: „Die geringe Bindung der Beschäftigten lässt sich fast immer auf den direkten Chef zurückführen. Mitarbeiter mit geringer oder ohne emotionale Bindung werden hinsicht¬lich ihrer Be¬dürfnisse und Erwartungen von ihren Vorgesetzten teilweise oder sogar völlig ignoriert."
Ar¬beit¬nehmer mit hoher emotionaler Bindung stimmten jedem der insgesamt zwölf Aspekte zum Arbeitsplatz und -umfeld, den sogenannten Q12®, stärker zu als die¬jenigen mit geringer emotionaler Bindung. In der Gruppe der emotional nicht gebundenen Beschäftigten gab es bei allen Aspekten die geringste Zustimmung.
Der Aussage „Ich habe in den letzten sieben Tagen für gute Arbeit Anerkennung und Lob bekommen" stimmten nur 6 Prozent der Mitarbeiter ohne emotionale Bindung uneingeschränkt zu. Bei den emotional hoch gebundenen Arbeitnehmern lag dieser Wert bei 63 Prozent.
Desweiteren gaben Mitarbeiter ohne emotionale Bindung an, dass die Führungskraft sich nicht für sie als Mensch interessiert (2%, emotional hoch Gebundene: 90%), es niemanden im Unternehmen gibt, der die persönliche Entwicklung fördert (2%, emotional hoch Gebundene: 67%) und es an Leistungsfeedback fehlt (5%, emotional hoch Gebundene: 70%).
Besonders erschreckend: Keiner der emotional nicht gebundenen Mitarbeiter mochte der Aussage uneingeschränkt zustimmen, ihre Meinungen und Ansichten hätten im Unternehmen Gewicht. In der Gruppe der emotional hoch Gebundenen stimmten 73 Prozent ohne Wenn und Aber zu.
Marco Nink dazu: „Es wird deutlich, welchen Einfluss das Führungsverhalten, also die Erfüllung der elementaren Bedürfnisse und Erwartungen am Arbeitsplatz, auf die Verbundenheit hat. Gute Füh¬rung orientiert sich am Menschen." So überrascht es nicht, dass 38 Prozent der Mitarbeiter ohne emotionale Bin¬dung ihren Vorgesetzten sofort entlassen würden, wenn sie könnten. Unter den Arbeitnehmern mit hoher emotionaler Bin¬dung sind dies nur drei Prozent.
Den geringen Anteil emotional hoch gebundener Mitarbeiter in der Belegschaft sollten die Unternehmen ernst nehmen, rät Marco Nink: „Mitarbeiter mit hoher emotionaler Bindung - das haben unsere Studien ergeben - arbeiten produktiver, sind innovativer und kundenorientierter. Kurz gesagt: Sie tragen erheblich zur Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei." Ziel eines jeden Arbeitgebers müsse es daher sein, den Anteil emotional hoch gebundener Mitarbeiter zu erhöhen.
Über den Engagement Index DeutschlandSeit dem Jahr 2001 erstellt Gallup anhand von zwölf Fragen zum Arbeitsplatz und -umfeld, den sogenannten Q12®, jährlich den Engagement Index für Deutschland. Die Studie gibt Auskunft darüber, wie die zentralen Bedürfnisse und Erwartungen der Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz erfüllt werden. Dies ist wiederum für den Grad der emotionalen Bindung von Mitarbeitern und damit für das Engagement und die Motivation bei der Arbeit ausschlaggebend. Für die jüngste Untersuchung, die repräsentativ für die Arbeitnehmerschaft in Deutschland ist, wurden im September und Oktober 2009 knapp 500 zufällig ausgewählte Arbeitnehmer ab 18 Jahren telefonisch interviewt. Die Befragten wurden basierend auf ihrem Antwortverhalten jeweils einer der drei Bindungsgruppen „hohe emotionale Bindung", „geringe emotionale Bindung" und „keine emotionale Bindung" zugeordnet.
Über GallupGallup Deutschland ist ein forschungsbasiertes Beratungsunternehmen und Spezialist für die Schnittstelle zwischen Ökonomie und Psychologie. Gallup berät Unternehmen u. a. im Bereich Behavioural Economics und entwickelt zukunftssichernde Strategien und verfolgt das Ziel, zum organischen Wachstum von Unternehmen beizutragen.
Weitere AuskünfteGallup GmbH
Berliner Str. 62
D-14467 Potsdam
Telefon 0331-201 53 50
E-Mail info@gallup.de
Redaktion Wein-Inside.de / 31.03.2010
Urlaub Zuhause - Die beliebtesten Orte Deutschlands
(lifepr)Bottighofen, 30.03.2010 - Deutschlandurlaub liegt voll im Trend und es gibt klare Favoriten der Ferienorte. Das große Reiseportal HolidayCheck.de hat über 120.000 Urlaubermeinungen ausgewertet und stellt den beliebtesten Ort in jedem Bundesland vor. Überraschungen und Altbekanntes inklusive.
Ermittelt wurden die Orte eines jeden Bundeslandes, in dem die meisten Gäste am zufriedensten waren. Entscheidend für die Auswertung ist die Anzahl der Hotelbewertungen pro Ort im Verhältnis zu den Weiterempfehlungsraten der Gäste. Hierbei kamen sowohl unerwartete als auch altbekannte Destinationen heraus, die in der Urlaubergunst ganz oben stehen.
Mit einer deutlichen Überlegenheit überrascht der Schwarzwald, der für Baden-Württemberg im Landesranking gleich sechs Orte auf die vorderen Plätze bringt und somit die Bodenseeregion in die hinteren Reihen verweist. Schleswig-Holstein zaubert zwei Ostseebäder auf die Topränge - vor namhaften Dauerbrennern an der Nordseeküste wie Timmendorfer Strand und Westerland. Im flächenmäßig größten Bundesland sichert sich Niederbayern Top-Platzierungen, in Mecklenburg-Vorpommern gewinnen erwartungsgemäß Orte auf den berühmten Inseln Usedom und Rügen.
Nachfolgend das Deutschland-Ranking mit dem jeweiligen Landessieger (ohne Stadtstaaten):
Baden-Württemberg: Bernau
Bayern: Wegscheid
Brandenburg: Bad Saarow
Hessen: Willingen
Mecklenburg-Vorpommern: Bansin
Niedersachsen: Wangerland
Nordrhein-Westfalen: Winterberg
Rheinland-Pfalz: Bad Sobernheim
Saarland: Nennig
Sachsen: Bad Schandau
Sachsen-Anhalt: Wernigerode
Schleswig-Holstein: Grömitz
Thüringen: Masserberg
-----------
Herr Ulrich Cramer
HolidayCheck AG
Bierabsatz sinkt im Jahr 2009 auf 100 Millionen Hektoliter.
Freitag, 29. Januar 2010 13:36:46
by Gerhard Schoolmann
WIESBADEN - Nach Mitteilung des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzten im Jahr 2009 die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager 100,0 Millionen Hektoliter Bier ab, das waren rund 2,9 Millionen Hektoliter oder 2,8% weniger als im Vorjahr. In den Zahlen sind der Absatz von alkoholfreien Bieren und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.
Biermischungen - Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen ? machten 2009 mit 4,1 Millionen Hektolitern 4,1% des gesamten Bierabsatzes aus; das ist ein Minus von 3,1% gegenüber dem Jahr 2008.
85,9% des gesamten Bierabsatzes waren 2009 für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Die Menge sank gegenüber 2008 um 2,1% auf 85,9 Millionen Hektoliter. Der steuerfreie Absatz von Bier (Exporte und Haustrunk) betrug 14,1 Millionen Hektoliter (- 7,1%). Davon gingen 10,8 Millionen Hektoliter (- 7,9%) in die EU-Länder, 3,2 Millionen Hektoliter (- 4,6%) in Drittländer und 0,2 Millionen Hektoliter (- 4,2%) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.
Der Bierabsatz war 2009 (wie auch in den Vorjahren) in den Ländern Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 24,2% und Bayern mit 22,3% am höchsten. Am Inlandsabsatz hatten diese beiden Länder mit 25,6% und 21,9% ebenfalls die mit Abstand höchsten Anteile. Den höchsten Bierabsatz über die bundesdeutschen Grenzen hinweg erzielten dagegen die Brauereien oder Bierlager mit Sitz in Niedersachsen/Bremen mit einem Anteil von 29,5%. Alle Angaben zum regionalen Absatz von Bier richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager).
(Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes).
Umfrage: Hotels geben Steuererleichterungen nicht an Gäste weiter
Die deutschen Hotels geben die zu Jahresbeginn eingeführte Steuerentlastung nicht an ihre Gäste weiter. Das ergab eine Umfrage von stern.de. Die Online-Ausgabe des Hamburger Magazins stern nahm Stichproben von 21 Hotels in ganz Deutschland. Ergebnis: Nur ein einziger Betrieb hat die Preise gesenkt.
Hoteliers müssen für Einnahmen aus Übernachtungen seit dem 1. Januar nur noch den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent zahlen. Die Branche spart dadurch in Deutschland nach Schätzung von Experten pro Jahr eine Milliarde Euro. Die von der schwarz-gelben Bundesregierung geschaffene Steuerentlastung hatte massive Kritik von Wirtschaftsexperten und der Opposition hervorgerufen.
Die meisten Hotels gaben auf Anfrage von stern.de an, das zusätzliche Geld in notwendige Renovierungsarbeiten oder in die Schulung von Mitarbeitern zu investieren. Im Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe in Kassel soll beispielsweise nach einem Besitzerwechsel alles erneuert werden, was "die Vorbesitzer haben schleifen lassen". Das Nobelhotel Atlantic in Hamburg will das Geld hauptsächlich in Mitarbeiterschulungen investieren. Die Steuererleichterung an die Kunden weiterzugeben, sei auch "nicht das primäre Anliegen des Gesetzgebers gewesen", sagte eine Sprecherin stern.de. Auch der Hessische Hof in Frankfurt gab an, die Mehrwertsteuersenkung nicht direkt an die Kunden weiterzugeben. Stattdessen soll ein Wellnessbereich geschaffen und Zimmer renoviert werden.
Unter den 21 Hotels hat lediglich das Meran in Saarbrücken die Preise pro Einzelzimmer um fünf Euro gesenkt. "Die Kunden sehen ja, dass die Hoteliers eine Erleichterung bekommen haben", sagte Simon Ruffing, Geschäftsführer des Hotels. "Wir finden es nur fair, das dann auch weiterzugeben." Das Germania Hotel in Reutlingen kündigte an, den Steuernachlass zu 50 Prozent an die Kunden durchzureichen. Der Rest soll in das Hotel investiert werden, teilte der Betrieb auf Anfrage mit. Bislang zahlen die Gäste hier aber noch die gleichen Preise wie 2009. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) verteidigte das Verhalten der Hoteliers: "In dem Moment, in dem ein Unternehmer investiert und die Zimmer renoviert und ein besseres Angebot schafft, ohne die Preise zu erhöhen, verbessert das das Preis-Leistungsverhältnis und das ist quasi eine Preissenkung für den Kunden", sagte eine Sprecherin stern.de.
Quelle: Gruner + Jahr | Stern.de
Winzer erzeugten 9,2 Millionen Hektoliter Wein im Jahr 2005 (News)

Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben
die Winzer im Jahr 2005 in Deutschland 9,2 Millionen Hektoliter Wein
(einschließlich des in Wein umgerechneten Mostes) erzeugt. Im
Vergleich zum Vorjahr lag die Weinerzeugung damit um 8,4% niedriger,
gegenüber 2003 jedoch um 13% höher. Umgerechnet in 0,75-Liter
Flaschen ergibt die Weinernte des Jahres 2005 rund 1 220 Millionen
Flaschen Wein also knapp 15 Flaschen pro Einwohner Deutschlands.
Luxury Link Announces First Annual Worlds Best Hotel Award Winners (News)

LOS ANGELES, Feb. 13 /PRNewswire/ -- Luxury Link, the world's leading luxury travel web site (http://www.luxurylink.com/) has announced its 2006 World's Best Hotel Award winners. Fifty properties throughout the world received this new, prestigious honor.
Großhandelsumsatz im Oktober 2005: Real + 0,4% zum Oktober 2004 (News)

Wiesbaden (ots) - Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen
Bundesamtes setzte der Großhandel in Deutschland im Oktober 2005
nominal 2,7% und real 0,4% mehr als im Oktober 2004 um. Nach
Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde nominal 0,2% weniger
und real 0,3% mehr als im September 2005 abgesetzt.
25 Artikel (3 Seiten, 10 Artikel pro Seite)