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Autor Thema: Unsere lieben Stammgäste  (Gelesen 202 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Christian Kauter
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10_small

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« am: 26, Mai, 2005, 10:40:41 »

Ab wann sind bei euch Gäste, Stammgäste. Was gibts für Stammgäste, was es für andere nicht gibt und ab wann sollte man auch Stammgästen sagen, so geht es nicht. Oder muss man Stammgästen jeden Wunsch erfüllen.

Lasst eure Erfahrungen sprechen und diskutiert mit... 
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Christian Kauter
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« Antworten #1 am: 01, Juni, 2005, 21:41:28 »

Ich finde die Gäste am besten, die sich selber zu Stammgästen machen:

"Ich war ja schon soo oft bei Ihnen " ( 3 mal ) " und bekomme immer einen Sonderpreis" (  nur, dass das letzte mal das Haus leer war und wir froh über jeden gast waren ).

Ansonsten sind Stammgäste meistens eine Plage: Ich will nur in dieses Zimmer und nur an diesem Tisch sitzen und ich will...

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Ist der Berg auch noch so steil,
a bisserl was geht allerweil.
Christian Kauter
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« Antworten #2 am: 02, Juni, 2005, 07:39:59 »

Ansonsten sind Stammgäste meistens eine Plage: Ich will nur in dieses Zimmer und nur an diesem Tisch sitzen und ich will...

Es gibt aber auch liebe, ganz liebe Stammgäste 
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Christian Kauter
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Nighty


« Antworten #3 am: 02, Juni, 2005, 18:07:53 »

Wir haben auch eigentlich überwiegend liebe Stammgäste, die kennen uns alle schon ein bißchen besser und fragen auch eigentlich immer nach, wie es geht und so weiter.
Außerdem sind Stammgäste sehr wichtig, denn sie bringen immer wieder Geld mit 
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Nicky
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« Antworten #4 am: 03, Juni, 2005, 22:43:54 »

Ja es gibt wirklich ganz liebe Stammgäste.

Aber in meinem Ausbildungbetrieb hatten wir ein Ehepaar das so aufs ganze Jahr verteilt ca- 11 Wochen da waren. Und diese Leute waren sehr nervig. Keiner wollte zu denen an den Tisch. Die haben einen nicht wieder weggelassen vor lauter erzählen wie krank sie doch sein und wie oft der Mann in der Nacht zum Klo muss.  Aber 5 Jever und 6 Akvavit pro Abend und Person waren noch wenig.
Manchmal war es sogar so schlimm das wir uns gegenseitig vom Tisch weggeholt haben.............
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uschi
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« Antworten #5 am: 04, Juni, 2005, 13:56:53 »

Auch bei Stammgästen gilt das liebe alte Sprichwort:

"Gäste können einem auf zwei Arten Freude bereiten: Die einen, wenn sie kommen, und die anderen, wenn sie gehen."

Gerade Stammgäste entwickeln auf einmal ein unglaubliches Bedürfnis, einen zuzutexten, so, wie Nicky das schon beschrieben hat.

Jedoch ist es enorm wichtig, Stammgäste zu haben, die auch wieder kommen. Mundpropaganda ist nicht ohne, im Negativen sogar noch gewichtiger als im Positiven.
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Michael Night
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« Antworten #6 am: 12, Juni, 2005, 21:06:04 »

Wie schon irgendwo oben erwähnt, gibt es sehr nette und sehr nervende Stammgäste.
Am meisten mag ich die, die sich Namen von den Mitarbeitern merken können. Das erleichtert die Kommunikation erheblich und diese werden dann auch als Stammgäste akzeptiert und respektiert. Die nervenden Stammgäste, die sich wirklich über belanglose Dinge beschweren, und einem das Leben schwer machen, abgesehen von ihrem Status, werden von mir nicht als Stammgast akzeptiert. Ich habe natürlich keinen Einfluss drauf, aber mach mir dann in die Hose, wenn ich ihn auf der Anreiseliste wiedersehe. Oh, nein, der schon wieder.
Tja, aber ohne unseren lieben Stammgästen macht das Arbeiten halb so viel Spaß, oder?
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"Arbeiten ist wie kotzen, danach geht es mir immer besser!"
Annett_
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« Antworten #7 am: 16, September, 2005, 21:26:14 »

Bei uns gibt es  immer einmal im Jahr eine Stammgastwoche. Mit allem drum und dran, nur das beste für unsere Gäste.
Unsere Stammgäste sind alle super nett, (sind doch alle Gäste!!!!) natürlich habe einige besondere Ansprüche und Wünsche. Und dass Diese immer das selbe Zimmer haben wollen ist völlig okay, viele sind schon etwas älter und füllen sich bei uns zuhause und da gehört nunmal "ihr Zimmer" dazu.
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SchmiddiSH
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« Antworten #8 am: 03, Januar, 2006, 20:03:54 »

Bei uns sind Stammgaeste eigentlich auch alle ganz Okay.
Aber die Stammgaeste untersceiden sich nicht von den anderen.
Wir sind ein Businesshotel, wo die Gaeste schlafen MUESSEN weil sie in der Stadt arbeiten..
In der Ferienhotellerie hat dieses einen ganz anderen charakter als wie im Business...
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« Antworten #9 am: 04, Januar, 2006, 11:48:12 »

Hallo Schmiddi,

bist DU Dir ganz sicher, dass dies in einem Businesshotel einen ganz anderen Charakter hat als in der Ferienhotellerie ? Ich glaube nicht. Denn wenn man stehts und ständig im Außendienst ist, ist nichts wichtiger als die Tatsache in ein HOtel zu kommen, in welchem man sich ein bisschen wie zu Hause fühlt. Da ist das sogenannte Stammhotel für den sogenannten Stammgast fast so etwas wie ein Familenersatz - so für's Gefühl. FIndest Du nicht?

Gruß
Racer


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« Antworten #10 am: 04, Januar, 2006, 16:37:46 »

Ich habe bisher (fast), ausschließlich in Hotels mit sehr hohem bis 100% Businessgästen gearbeitet. Die Gäste haben immer die Wahl, wir haben so manchen Stammgast von anderen Häusern gewonnen und so manchen an andere Häuser der Stadt verloren. Es war manchmal richtig traurig einen Stammgast das letzte mal zu verabschieden, weil er den Auftraggeber etc. wechselt.

Das sollte in Basel eigentlich genauso aussehen, das Radisson, Hilton, Swisshotel, oder auch Ramada ähneln sich sowieso schon, darüber hinaus haben die meisten großen Firmen Verträge mit den oben genannten Ketten, sodass oftmals das Personal oder auch die exakte Lage des Hotels den Ausschlag geben.
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« Antworten #11 am: 17, April, 2006, 21:34:17 »

Stammgäste sind in unserem kleinen familienhotel gang und gebe! wir haben verschiedene arten: die stammgäste die des öfteren die woche bei uns an der theke sitzen (mit denen bin ich aufgewachsen  ), die sind natürlich alle aus der näheren umgebung. stören tun diese nur, wenn das restaurant am freitag abend voll besetzt ist und die anna theke verstezt in zwei reihen hinter den (glücklichen!) sitzenden stehen und dann noch knobeln beginnt. wären wir bei den nächsten stammgästen, kartenspieler und kegelclubs. hatten neulich das 25 jährige jubiläum eines kegelclubs bei uns im haus. die haben dann zu späterer stunde ne eisbombe mit kleinem feuerwerk und ne runde getränke zum anstoßen bekommen. die haben auch nen artikel in der gemeindezeitung gerbracht, was wiederrum werbung für uns war. auch haben wir ein paar ältere ehepaare, die mehrmals die woche zum essen kommen, immer ihren tisch bekommen und nach dem essen dann n espresso oder dessert aufs haus. dann noch diese stammgäste, die von der hochzeit über die taufe ihres kindes, zur kommunion und ja, leider auch beerdigung alles in unserem haus feiern. und zu guter letzt die übernachtungsgäste, manche von denen kommen schon seit 30 jahren. wir liegen günstig auf dem weg zur hannover messe und mein bruder wie auch damals schon mein vater weigern sich zu messezeiten so horrende preise wie andere häuser zu nehmen. meine schwester hat für eine große kette in hannover gearbeitet und einen verzweifelten anruf von ihrem kollegen aus hildesheim bekommen, er würde probieren hier und da firmen zu gewinnen, doch die wollen alle nicht wechseln...tja, vielleicht liegt es daran, dass viele mit meinem bruder schon per du sind?
vor ein paar wochen waren wir ausgebucht und einer unserer stammgäste hat in einem größeren hotel in der city übernachtet. zum abendessen und auf ein weizen ist er doch zu uns gekommen und hat sich erstmal amüsiert, das all das geld, was seine firma in den letzten monaten in unserem hotel gespart hat jetzt auf einen schlag in dem anderen hotel draufgegangen ist!
klar gibt es sowas nicht in jedem haus (habe ja nun auch schon einige betriebe gesehen) aber es ist doch immer wieder schön zu sehen, dass es leute gibt, die die atmosphäre in einem familienbetrieb mögen und sich wirklich "wie zu haus" fühlen...
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« Antworten #12 am: 02, August, 2006, 21:27:01 »

Die bestern Stammgäste sind die, die sich selber dazu machen. Wir haben zur Zeit einem im Haus, der ist seit April da und fährt immer nur am Wochenende oder wenn er Urlaub hat heim. Er ist ja nur bei uns im Hotel, weil er geschäftlich hier jemand vertreten muss. Er kommt immer an uns will alles mögliche umsonst, oder billiger, denn er ist ja Stammgast. Wobei ein Stammgast in meinen Augen über Jahre hinweg immerwieder regelmäßig kommt und nicht einmal sehr lange dableibt und danach gar nicht mehr kommt.
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